support/ Februar 13, 2020/ Allgemein

… Dokumente für die Zusammenarbeit in Echtzeit.

Die Idee: Dokumente – jeglichen Formats – also Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Präsentationen, sogar Programm-Code simultan gemeinsam zu bearbeiten und zentral zu speichern ersetzt zum Einen einen langwierigen Austausch dieser Dateien mit Änderungsverfolgung und zum Anderen die lokale Installation von Software, welche Versions-, Betriebssystemabhängig sind und zum anderen käufliche Einzellizenzen erfordern.

Ein lokale Rechner muss dann außerdem bestimmten Anforderungen genügen, wie – je nach Datenschutzstufe des Inhalts – Virensoftware, Zugangsbeschränkung, etc.
Es gibt auch Faustregeln, die empfehlen, Arbeitscomputer nicht mit anderer Software zu bespielen, im Sicherheitslücken zu vermeiden.

Die Lösung: Es gibt kommerzielle und kostenlose Angebote, die letztlich dennoch keine ausreichende Privatsphäre garantieren. Seien es kommerzielle Angebote wie Microsofts Office365 oder kostenlose Angebote wie Google-Docs/-Sheets, etc.
Als Alternative gibt es die Möglichkeit, solche Software auch selbst zu hosten, wobei man hier sogar auf Open-Source-Projekte zurück greifen kann, die von den Entwicklern gegen Spende verfügbar gemacht werden.

Das Problem: Wie eben angedeutet, sind weder die kommerziellen noch die kostenfreien Angebote berühmt für ihren Umgang mit unserer Privatsphäre. Dazu gibt es reichlich Berichte, Dokumentationen, Leaks und Zugeständnisse aus den jeweiligen Unternehmen. Sogar Videomaterial wie Filme sind inzwischen verfügbar.

Unsere Alternative: Um den angesprochen Problemen zu begegnen, haben wir bereits eine Cloud (NextCloud) installiert und untersuchen diese Software nun nach Handhabung/Brauchbarkeit für 12 Schritte Arbeitsumgebungen und auch nach Ergänzung über PlugIns.

Es gibt zwei PlugIns, ONLYOFFICE, CollaboraOffice und bisher ohne PlugIn-Möglichkeit Cryptopad, welche die Dokumente in der Cloud nicht nur zum Lesen sondern je nach Benutzerrechte auch gleich mit der jeweiligen Anwendung öffnen, wie Textverarbeitung, etc. Allerdings nicht lokal auf dem eigenen Computer, sondern als PlugIn vom Server.

Die Vorteile sind hier, das alle Benutzer mit der gleichen Software arbeiten können, ohne diese lokal zur Verfügung zu haben. Das bedeutet, das Benutzer lediglich einen Computer mit Internet-Zugang brauchen, um an der Dokumentenstruktur mitwirken zu können.

Und es gibt sogar Varianten, die es ermöglichen, diese Zusdammenarbeit simultan (also gleichzeitig!) zu bewerkstelligen, was sich vor allem bei Brainstorm-Projekten als ausgesprochen konstruktiv erwiesen hat.

ONLYOFFICE hat eine kostenlose Testversion, diese ist nach 30 Tagen nun bereits abgelaufen. Es war super damit zu arbeiten. Wir haben das mit verschiedenen Computern, Tabletts, Smartphones, Notebooks, PCs ausprobiert auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen, wie Microsoft Windows, Apple’s MacOS und Linux, sogar unterschiedliche Browser haben wir ausprobiert und es war mit kleinen Ausnahmen absolut identisch und absolut angenehm, die Software nicht lokal installiert haben zu müssen.

Eine vom Anbieter ONLYOFFICE als PlugIn eingebundene Lizenz kostet jedoch mehr, als es für uns von Nutzem wäre und ist in der Kostenaufstellung abhängig von der Anzahl der Benutzer.

CollaboraOffice haben wir versucht zu installieren, welches jedoch hohe Anforderungen an die Serverumgebung hat, unter anderem auch Sicherheitsanforderungen, die eine Wartung von nicht technisch versierten 12 Schritte Mitgliedern eher unmöglich macht.

Die dritte Variante wird die Installation von Cryptopad sein, die jedoch aus organisatorischen Gründen erst im April 2020 beginnen wird.

Letztlich ist die Cloud bereits nutzbar und aktuell als Testversion auf die CoDA-Deutschland Gemeinschaft begrenzt. Die Accountverwaltung übernehmen Hartmut und Andreas.

Soweit von uns mal wieder ein Zwischenbericht.

Gute 24 Stunden.

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